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Richtig heizen -
5 Tipps für die Optimierung Ihrer Heizkosten

Richtig heizen bedeutet vor allem, bares Geld zu sparen. Wussten Sie in diesem Zusammenhang schon, dass satte 70 Prozent des gesamten Energieverbrauchs eines Haushalts allein auf die Heizung entfallen?

Wir haben fünf Tipps zusammengestellt, die Ihnen dabei helfen, den Energieverbrauch zu optimieren und damit automatisch die Kosten zu senken.


Tipp 1: Bewusst heizen

Achtung, dieser Tipp meint nicht weniger heizen. Es geht allein darum, dass Sie ein eigenes Bewusstsein für das Thema Heizen entwickeln und Ihr Verhalten entsprechend anpassen. Ganz nach dem Motto "Die Raumtemperatur muss nicht bei 25 Grad liegen" oder "Pullover statt T-Shirt". Schätzungen zufolge sparen Sie allein 6 Prozent der Heizenergiekosten, wenn Sie die Raumtemperaturen nur um 1 Grad reduzieren.

Als Faustregel für die jeweiligen Innentemperaturen in der Wohnung können Sie sich folgende Werte merken:
  • Badezimmer: 22 Grad
  • Wohnzimmer: 20 Grad
  • Küche: 18 Grad (E-Geräte geben ebenfalls Wärme ab)
  • Schlafzimmer: zwischen 16 und 18 Grad (gilt auch als optimale Schlaftemperatur und lässt die Schleimhäute nicht austrocknen. Ist Ihnen das zu kalt, nehmen Sie besser eine warme Wärmflasche mit ins Bett anstatt die Heizung aufzudrehen)
  • Abstellraum, Keller, Gästezimmer oder andere Räume, die nicht täglich genutzt werden: gar nicht heizen - es sei denn, die Außentemperaturen fallen dauerhaft in den Minusbereich, dann sollten Sie ein bisschen heizen, um Schimmelbildung zu vermeiden.

Die meisten Menschen halten sich übrigens an die Regel, die Heizung ab dem 1. Oktober und am 01.04. wieder auszuschalten. Als grobe Orientierung mag das richtig sein, heizen Sie aber lieber nach wirklichem Bedarf. Ist der Oktober beispielsweise golden, warm und sonnig, lassen Sie die Heizung noch aus. Umgekehrt: Friert es Mitte April noch, lassen Sie die Heizung an.


Tipp 2: Wärme bewahren

Im Winter wird es spätestens gegen Abend noch eine Spur kälter als tagsüber. Das Problem: auch durch geschlossene Fenster dringt immer etwas Kälte. Allein das Herunterlassen der Rollladen kann dabei den Wärmeverlust über die Fenster um bis zu 20 Prozent reduzieren. Das Ergebnis: die Wärme bleibt dort, wo Sie sie brauchen. Wer keine Rollladen hat, sollte zumindest Vorhänge installieren und diese zu ziehen, denn selbst diese kleine Maßnahme zahlt auf das Ziel ein.

Grundsätzlich sollten Fenster und Türen natürlich so dicht wie möglich sein. Gerade in Altbauten empfiehlt es sich also, entsprechende Maßnahmen zu ergreifen oder (schlimmstenfalls) sogar Fenster und Türen vollständig zu ersetzen. Das ist zunächst natürlich eine große Investition, spart aber auf Dauer aber auch eine Menge Geld wieder ein. Manchmal genügt es auch schon, kleine Spalten mit Schaumstoff- oder Gummidichtungsband aufzufüllen.


Tipp 3: Stoßlüften

Frischluftfanatiker aufgepasst: wer sein Fenster dauerhaft in gekippter Position lässt, kann das Geld auch gleich aus selbigem herauswerfen. Wird es stickig im Raum, setzen Sie lieber auf das Stoßlüften. Öffnen Sie also das bzw. die Fenster weit und schließen Sie sie nach fünf (maximal zehn) Minuten wieder. Das schont den Energieverbrauch und ist gleichzeitig noch gesund, weil ein wesentlich größerer Teil der verbrauchten Luft ausgetauscht wird als bei einem gekippten Fenster.


Tipp 4: Heizkörper frei halten

Achten Sie darauf, dass keine großen Möbel unmittelbar vor den Heizkörpern platziert werden. Sie "schlucken" eine Menge Wärme, die Ihnen dann im Raum fehlt. Rücken Sie ggf. entsprechende Garnituren und Möbel immer ein Stück ab, sofern Sie sie nicht umplatzieren können. Das gilt auch für Thermostate. Wer seinen Energieverbrauch noch weiter optimieren will, sorgt im gleichen Zuge für eine gute Dämmung der Wände hinter den Heizkörpern.


Tipp 5: Heizung richtig einstellen und Nachtabsenkung nutzen

Moderne Heizkörper lassen sich in der Regel auf 0,5 Grad genau einstellen. Das heißt: Sie bestimmen die angestrebte Wunschtemperatur und die Heizung stellt sich automatisch so ein, dass diese konstant gewährleistet wird. Der gleiche Automatismus kann auch für die Nacht genutzt werden. Zu Ihrer Wunschzeit (im Standard oft der Zeitraum zwischen 22 und 6 Uhr morgens), regelt sich die Heizung selbst ab. Aber Achtung: schalten Sie die Heizung auch in der Nacht nicht vollständig ab. Dadurch kühlen (vor allem im Winter) die Räume zu stark aus, sodass Sie am nächsten Morgen mit der zig fachen Energie wieder hochgeheizt werden müssen. Wer an bestimmten Tagen früher zu Bett geht oder den ganzen Abend nicht zu Hause ist, sollte die Heizung natürlich manuell herunterstellen.

Und zu guter Letzt: immer wichtig, damit die Heizung nicht zu viel Energie verbraucht: Heizkörper regelmäßig entlüften.